CLIC steht für „Coordinating Locally to Initiate More Changes within the European Solidarity Corps“ und ist eine Erasmus+ Key Action 2 Kooperationspartnerschaft von zehn Organisationen aus neun europäischen Ländern. Das Projekt wurde von der belgischen Nationalagentur „Bureau International Jeunesse“ genehmigt und von der Europäischen Kommission gefördert.
Eine kurze Beschreibung auf Englich findest du in diesem PDF / A summary of this article in English is here.
Unsere Partnerorganisationen:
- CBB aus Belgien
- Estyes aus Estland
- Allianssi aus Finnland
- ANCB und Concordia aus Frankreich
- Xena aus Italien
- YRS aus Serbien
- COCAT aus Spanien
- Egyesek aus Ungarn
Alle 10 Partnerorganisationen haben langjährige Erfahrung mit der Koordination und Umsetzung von Freiwilligenprojekten im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps (vormals Europäischer Freiwilligendienst).
Das Ziel der Kooperationspartnerschaft CLIC ist es, die Rolle von Unterstützungsorganisation innerhalb des Europäischen Solidaritätskorps, sowie die Qualität und Wirkung des Programms zu stärken.
Zur Umsetzung dieses Ziels wurden 5 Arbeitspakete mit unterschiedlichen Schwerpunkten erarbeitet und durchgeführt:
- Projektmanagement
CBB, die Partnerorganisation aus Belgien, stellte den Antrag für die Kooperationspartnerschaft und koordiniert die Umsetzung und Zusammenarbeit, inklusive regelmäßiger Treffen aller Projektbeteiligten.
- Best Practices
Alle CLIC Partnerorganisation sammelten “Best Practices” ihrer eigenen Organisation, sowie anderer Organisationen aus ihrem Land, hinsichtlich der Umsetzung von ESK Freiwilligenprojekten. Die gesammelten bewährten Methoden wurden bei einem Treffen in Barcelona im Oktober 2023 von einer Gruppe Freiwilligen, Mentor:innen, und Projektkoordinator:innen nach Themen sortiert, überarbeitet, und zu einem „Kochbuch“ voller „Rezepte“ für die erfolgreiche Umsetzung von ESK Freiwilligenprojekte zusammengefasst.
- Training für Mentor:innen
Alle CLIC Partnerorganisationen führten Fokusgruppen mit Personen durch, die im Rahmen von ESK Freiwilligenprojekten als Mentor:innen aktiv sind. Dabei sammelten wir die Erfahrungen, Fragen, und Bedürfnisse von Mentor:innen. Basierend auf den Resultaten der Fokusgruppen entwickelten wir ein Trainingsprogramm für Mentor:innen um das Verständnis und die Umsetzung von Mentoring im Rahmen von ESK Freiwilligenprojekten zu stärken. Um die Wirkung und Durchführbarkeit des erarbeiteten Trainingprogramms zu testen, führten alle CLIC Partneroganisationen in ihren Ländern Pilot Trainings durch. Anhand des Feedbacks der Teilnehmenden und Trainer:innen wurde schlussendlich ein Trainingshandbuch mit dem finalisierten Trainingsprogramm erstellt. Das Trainingshandbuch soll ESK Organisationen in allen Ländern dazu motivieren lokale, einfach zugängliche Trainings für Mentor:innen anzubieten und die Umsetzung dieser Trainings erleichtern.
- Persönliche Projekte von Freiwilligen
Im Rahmen des CLIC Projekts bekamen ESK Freiwillige finanziellen und organisatorische Unterstützung um persönliche Initiativen während ihrer ESK Freiwilligenaktivität umzusetzen. Dadurch konnte gezeigt werden wieviel Potential in den Ideen und Tatkraft der Freiwilligen steckt, und dass die Wirkung von ESK Freiwilligenprojekten auf lokaler Ebene zusätzlich verstärkt werden kann, wenn Freiwillige die Möglichkeit und Unterstützung erhalten, Eigeninitiative zu ergreifen und ihre persönlichen Ideen und Fähigkeiten zum Wohle der Gemeinschaft sinnvoll um- und einzusetzen.
Um die Freiwilligen in der Ideenfindung und Umsetzung ihrer persönlichen Projekte zu unterstützen, fanden zwei „project labs“ statt bei deinen die Freiwilligen einerseits hilfreichen Input zu Projektmanagement erhielten und sich auch untereinander austauschen, inspirieren, und motivieren konnten. Ein „volunteer lab“ fand im April 2024 in Estland und eines im Oktober 2024 in Ungarn statt.
Basierend auf der Erfahrung der CLIC Partnerorganisationen und teilnehmenden Freiwilligen wurde ein Handbuch für die Unterstützung von persönlichen Projekten von Freiwilligen im Rahmen von ESK Freiwilligenprojekten erstellt.
- Politische Perspektiven und Interessensvertretung
Um die Resultate unseres Kooperationspartnerschaft sowie unsere Erfahrung und Standpunkte zu präsentieren und zu der politischen Diskussion über die Zukunft von europäischen Freiwilligendiensten, konkret dem ESK, beizutragen wurden im Rahmen von CLIC
- Ein öffentliches Schreiben verfasst, in dem die Erfahrungen, Standpunkte, und Forderungen der CLIC Partnerorganisationen zusammengefasst wurden.
- Eine eintägige Konferenz in Zrenjanin (Serbien) veranstaltet um Vertreter:innen anderer Freiwilligenorganisationen, Nationalagenturen, und anderen Stakeholdern die Resultate des CLIC Projekts zu präsentieren und unsere Standpunkte zu diskutieren.

Zusammengefasst waren die ZIELE UND ERGEBNISSE DER KOOPERATIONSPARTNERSCHAFT:
- Stärkung der Schlüsselrolle von Unterstützungsorganisationen innerhalb des ESK und Erstellung von unterstützenden Ressourcen für die Umsetzung von ESK Freiwilligenprojekten
– Best practice Sammlung -> “Kochbuch“ für ESK Organisationen - Analyse, Test, und Design neuer Support Tools
– ESC Buddy App wurde getestet und weiterentwickelt, für bessere Kommunikation und Vernetzung zwischen Freiwilligen und Organisationen - Intensivierung und Ausweitung der Auswirkung (impact) von Freiwilligenprojekten
– Unterstützung von „persönlichen Projekten“ und Initiativen von Freiwilligen, Berichte der umgesetzten Projekte, und ein Handbuch für Organisationen um ihre Freiwilligen in der Umsetzung von persönlichen Initiativen zu unterstützen - Ausbau von Schulungsangeboten von Mentor:innen, insbesondere auf lokaler Ebene
– Mentor Training Programm und Handbuch - Beitrag zur politischen Diskussionen, Input für neue ESK-Programmperiode
- Schriftliche Stellungnahme „white paper“
- Konferenz mit Vertreter:innen internationaler Freiwilligenorganisationen, Nationalagenturen, und anderer Interessensvertreter:innen
Alle Resultate der CLIC Kooperationspartnerschaft sowie weitere Informationen zum Projekt sind unter www.youth-volunteering.eu frei zugänglich.

This project has been funded with support from the European Commission and its ERASMUS+ programme. This publication (communication) reflects the views only of its author and the Commission is not responsible for any use which may be made of the information contained therein











