Die Geschichte prägt die Art und Weise, wie wir uns selbst, unsere Gesellschaften und die Welt um uns herum verstehen. Sie ist in unseren Städten, Gedenkstätten, politischen Debatten und alltäglichen Erfahrungen präsent – und wird dennoch oft als etwas Fernes und von der Lebenswirklichkeit junger Menschen Getrenntes wahrgenommen.
Im Rahmen dieses Seminars werden sich Teilnehmende aus verschiedenen europäischen Ländern mit Fragen wie diesen auseinandersetzen:
– Welche Geschichten bleiben in Erinnerung und welche bleiben unsichtbar?
– Wie prägen historische Erzählungen unsere heutigen Gesellschaften?
– Wie können wir das Lernen über Geschichte für junge Menschen sinnvoll und ansprechend gestalten?
– Wie können städtische Räume zu Orten der historischen und politischen Bildung werden?
Mit Berlin als lebendigem Lernraum werden die Teilnehmenden verschiedene Perspektiven auf die Geschichte erkunden, Erfahrungen aus ihren eigenen Kontexten austauschen und praktische Methoden für die Arbeit mit historischen Themen in der Jugendarbeit entdecken.
Wer? Wir suchen Teilnehmer:innen, die:
– in der Jugendarbeit oder verwandten Bildungsbereichen tätig sind;
– sich für historische und politische Bildung und deren Bedeutung für junge Menschen interessieren;
– neugierig auf unterschiedliche Perspektiven, Methoden und Ansätze des historischen Lernens sind;
– bereit sind, sich aktiv in einer internationalen Gruppe einzubringen und ihre Erfahrungen zu teilen;
– offen dafür sind, komplexe und manchmal herausfordernde historische und gesellschaftliche Themen zu diskutieren.
Vorkenntnisse in der historischen oder politischen Bildung sind willkommen, aber keine Voraussetzung. Die wichtigsten Voraussetzungen sind Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, gemeinsam zu lernen.
Wann? 19-23 Oktober 2026
Wo? Berlin, Deutschland
Mehr Informationen? In diesem Infopack
Bei Interesse melde dich bei trainings@grenzenlos.or.at
Anmeldungsfrist: 28. August 2026











